In meinem letzten Blogbeitrag (siehe hier) hatte ich ja schon geschrieben, dass das leider weiterhin stationäre Hoch bei Neuseeland immer noch viel Regen mit Sturm und Unwetterpotenzial an die Ostküste und in das Outback von QLD und NSW bringt.
Eigentlich wäre das Klima hier an der Sunshine Coast (nördlich von Bisbane) im Oktober eher noch auf der trockenen Seite (mit rund 67mm Regen im Oktober) einzuordnen. Zwar gibt es im Oktober und November schon etwas mehr Regen, aber typischerweise beginnt erst im Dezember die etwas regenreichere Saison an der Küste, wie die beiden untenstehenden Grafiken zeigen (von dieser Webseite, berechnet aus den Daten der letzten 30 Jahre von 1990 bis 2020).
Nicht umsonst heisst dieser Küstenabschnitt wegen seines angenehmen Klimas Sunshine Coast und wird von sehr vielen Rentnern bewohnt.
Im Laufe des Jahres treten hier deutliche saisonale Niederschlagsschwankungen auf: Dezember bis März ist Regenzeit, April bis September ist Trockenzeit, dazwischen wechselt die Saison. Der niederschlagsreichste Monat, der Februar, verzeichnet mit durchschnittlich 133mm Niederschlag verteilt auf 14 Regentage erhebliche Mengen an Regen. Im Gegensatz dazu ist der trockenste Monat, der Juli, mit 27mm Niederschlag verteilt auf 7 Regentage deutlich niederschlagsärmer.
Doch dieses Jahr ist alles anders. Und zwar an der Küste und im Outback. Schon ab Mitte Oktober wurde das Outback teilweise mit mehr als 150mm Regen geflutet und Longreach konnte mit 110km/h den stärksten Oktoberwind seit Aufzeichnungsbeginn vermerken. Da hatte ich ein paar Tage früher im Outback (siehe hier) genau das richtige Timing am Saisonende und konnte im Carnarvon Gorge NP schon das Kippen des Wetters (siehe hier) zu mehr Regen beobachten.
An mehreren aufeinanderfolgenden Tagen ist hier an der Küste pro Tag mehr Regen gefallen, als sonst im ganzen Monat Oktober.
Am 19.10. hat es in Dicky Beach richtig viel geregnet, untenstehend im ersten Bild die Messung von 73.6mm Regen vom 19.10. 9 Uhr bis 20.10. um 7 Uhr. Und so hat es auch in der Nacht auf heute (Dicky Beach am südlichen Ende der Sunshine Coast, 22. Oktober 2026, gemessen jeweils von 9 Uhr bis 9 Uhr) nochmals 60.8mm geregnet (zweites Bild). Und es geht heute (am 22. Oktober) locker nochmals so weiter (drittes Bild, weitere 38.8mm bis nachmittags um 16:30). Wir haben in Dicky Beach ja schon mehr als 100mm in 24h erreicht. In der ganzen Gegend bis und mit Brisbane mussten einige Strassen gesperrt werden und es gab Flutwarnungen. Gegen Abend soll der Regen wohl nachlassen.
Der erwartete Regen für die nächsten 7 Tage (hier am Beispiel 7 Tage ab 21. Oktober) sieht immer noch gleich aus:
Also fasse ich hier kurz zusammen, wie ich in Queensland die Regentage in der Woche vom 17.10. bis 24.10.26 in Hervey Bay und in Dicky Beach überbrückt habe.
Samstag bis Dienstag: Wechselhaftes Wetter in Hervey Bay macht Ausflüge zu den Buckelwalen oder auf K’gari eher sinnlos
Am Samstag bin bei recht trockenem Wetter in Hervey Bay angekommen. Der Ort ist nicht sehr ansehnlich, eher funktional. Er macht sein grosses touristisches Geschäft wohl vor allem mit den Walbeobachtungstouren (zwischen Juli und Oktober gebären und erziehen in der Bucht unzählige Buckelwale ihre Jungen) sowie Touren auf K’Gari, der grössten Sandinsel der Welt. K’gari wird, auch wegen Social Media und wegen den 4WD-verrückten Aussies, jährlich von rund 400’000 Touristen (siehe hier) besucht und schon eigentlich zum Schaden des fragilen Ökosystems geliebt! Es gibt auf der Insel, die zum grössten Teil ein Nationalpark (Great Sandy National Park mit Campgrounds) ist, nur 200 permanente Einwohner und drei Ferien-Resorts: Fraser Island Wilderness Retreat im Happy Valley, Eurong Resort und Kingfisher Bay Resort.
Für diese riesige Anzahl an Touristen gibt es in Hervey Bay die sagenhafte Anzahl von 18 (!) Campingplätzen, die jedoch alle nicht riesig sind. Da habe ich in Wikicamps genau geschaut, welcher der Plätze gute Rezensionen erhalten hat. Ich habe mich für Discovery Parks – Fraser Street, Hervey Bay entschieden. Zuerst hatte ich nur zwei Nächte (von Sonntag auf Dienstag) auf den recht günstigen Ensuite-Sites gebucht, dann aber in Rules Beach kurzfristig eine weitere Nacht von Samstag auf Sonntag) hinzugebucht. Da musste ich feststellen, dass es hier inzwischen flexible Preise gibt, wie im Flugverkehr! Die dazugebuchte Nacht auf der „short“ Ensuite-Site war schon teurer als die gebuchte „medium“ Ensuite-Site. Bei dem Regenwetter freute ich mich auf das erste Ensuite dieser Reise. Es war mit weniger als AUD 50 pro Nacht sehr preiswert.
Am Samstag Nachmittag genoss ich zwischen den Regenschauern das zwischendurch trockene Wetter. Dieses Mal steht der Camper (ohne Auffahrkeile) so, dass die rechte Seite etwas tiefer ist und das Regenwasser vom Dach nicht auf der Seite der Türe runterläuft. Das heisst, ich schlief nachts auch mit dem Kopf auf der Beifahrerseite.
Am Nachmittag rief dann R. an, um den abgemachten sonntäglichen Lunch zu koordinieren. Ich hatte online schon geschaut, welche Pizzeria (Wunsch von M.) an der Esplanade die besten Rezensionen hatte. Und so buchte ich drei Plätze um 11:30 bei Barrel n Vine einen Tisch. Die Öffnungszeiten der Restaurants sind hier allgemein sehr strikt: 11:30 bis 14:00 und 17:00 bis 20:30, mit freien Tagen.
Die Nacht hustete ich wieder etwas, aber das geht dann endlich irgendwann noch ganz weg! Aber ich war zeimlich früh wach (05:30) und es war zur Abwechslung trockenes und recht sonniges Wetter! So beschloss ich, Wäsche zu machen. Also hatte ich um 7 Uhr schon die Wäsche einer ersten vollen Waschmaschine aufgehängt und die zweite Waschmaschine voll. Bei den Waschmaschinen konnte ich noch mit meinem neuen Nachbarn aus der Schweiz sprechen. Er war schon am Ausräumen des Trockners, der er wird mit seiner Frau und seinen beiden Kindern heute eine Walbeobachtungstour machen. Er hat extra das grosse Schiff gebucht, denn es könnte recht windig sein. Er ist mit seiner Familie für 4 Monate in Australien (Ostküste und Melbourne) und Neuseeland unterwegs. Am Montag soll es dann noch auf K’gari gehen.
Ich entschied ich mich, doch gleich noch eine weitere Nacht (bis Mittwochmorgen) in Hervey Bay zu bleiben. Ich hatte eigentlich noch eine Gratisnacht (pro Jahr) aus meinem „Best Mate“ Status von G’Day zugute. So ging ich um 10 Uhr kurzerhand zur Rezeption und fragte, ob ich diese Gratisnacht einlösen könne. An der Rezeption hatte man das noch nie gemacht, aber mit der Online-Anleitung hatte die sehr nette Mitarbeiterin das nach einiger Zeit erfolgreich geschafft!
Dann war ich auch schon bereit für den 1.4km langen Fussmarsch zum Barrel n Vine. Das war ein sehr freudiges Wiedersehen mit den beiden! Und das Restaurant war angenehm und die Pizzen waren sehr gut. Wir haben viele Erinnerungen, Erfahrungen und Pläne ausgetauscht und besprochen, bis wir dann um 14 Uhr gehen mussten. Ein paar Häuser weiter haben wir uns nochmals draussen bei einem italienischen Café hingesetzt. Das verlockende Kuchen- und Gelati-Angebot hat uns zwar gereizt, aber wir sind beim Kaffee geblieben. Hier konnten wir bis 15 Uhr unsere Gespräche weiterführen, bis auch dieser Laden schloss. Das war ein wunderbares Wiedersehen gewesen! Es ist einfach genial, wenn man nicht ganz alleine unterwegs ist und seine Erfahrungen mit Gleichgesinnten austauschen kann.
Am Nachmittag konnte ich mich dann noch mit der Schwezer Nachbarsfamilie austauschen: Sie hatten einen tollen Ausflug und haben 8 Buckelwale inklusive Jungen aus respektvoller Distanz beobachten können.
Als ich nach einem abendlichen Snack die Wetterprognose nochmals konsultiert habe, war der Plan einer Runde durch das Outback dann definitiv gestorben. Auch ein eventueller Tagesausflug auf K’gari habe ich ausgeschlossen. Das Wetter war einfach zu unbeständig.
Und so habe ich als Überbückung bis zu den Aufenthalten ab 27.10. bis Sydney zwei weitere Aufenthalte an der Sunshine Coast (4 (für 3) Nächte auf einer Powered Slab Site im Dicky Beach Holiday Park) und in Byron Bay (2 Nächte im Discovery Parks – Byron Bay) gebucht. So hatte ich das definitiv sehr schlechte Wetter in der Nacht auf Donnerstag und am Donnerstag und die darauf folgenden unbeständigen Tage auf angenehmen Campingplätzen überbückt. Das hiess aber auch, dass ich am Sonntag QLD verlassen und in NSW (Sommerzeit, +1h) ankommen werde!
Am Montag herrschte dann sehr gruseliges, nasses Wetter. Ich hatte etwas Mitleid mit meiner Nachbarsfamilie, welche schon früh zur Tour auf K’gari aufbrach.
Den vielen Regen nutzte ich, um nach einer Inspiration von Chrigel, für meine Markise etwas Zubehör zu bestellen:
- Fiamma Awning Rain Guard – diese schliesst den Spalt zwischen der Box der Markise und der Wand des Womos. So wird hoffentlich kein Regen mehr auf der linken Camperseite runterlaufen.
- Campsmart Waterproof XD Caravan Angled End Wall – damit kann ich eine Seitenwand am linken oder rechten Arm befestigen: Entweder für Schatten oder als Schutz vor dem Regen
- Campsmart Waterproof XD 2.85m Campsmart Privacy Screen – damit kann ich vor der Markise eine Abschirmung installieren: Entweder für Schatten oder als Schutz vor dem Regen
- Hold Down Plate Kit for Fiamma F45S Leg – damit kann ich die Füsse der Markise am Boden fixieren
- Tie Down Kit for Fiamma F45 S Awning (Yellow) – damit kann ich die Markise sichern, besonders wichtig mit den neuen Seitenwänden
Ich hatte das Zuebhör an eine Poststelle beim Campingplatz nördlich von Sydney liefern lassen. Mit meiner Erfahung aus Broome, wo die Lieferung quer durch Australien sehr lange benötigte, habe ich dieser Lieferung nun knappe drei Wochen Zeit gegeben. Das sollte reichen.
Als dann aber kurz nach der Bestellung schon die Bestätigung der Post (mit der Registrierung des Pakets) kam, stellte ich fest, dass das Paket nur 25km entfernt von dieser Poststelle aufgegeben wird. Aber alles ist gut, denn das Paket ist zwar schon am 21.10. angekommen. Aber die Haltefrist ist ein Tag länger (bis 4.11.) als meine Ankunft (am 3.11.). Das nenne ich ein perfektes Timing! Da brauche ich dann nur noch eine Leiter, um die Rain Guard auf 3m Höhe an der Box der Markise installieren zu können.
Am Montag hatte es wiederum fast 10mm in Hervey Bay geregnet:

So konnte ich beruhigt schlafen, war aber am Dienstag schon wieder früh wach. Ich hätte gerne noch kurz mit meiner Nachbarsfamilie über ihren (sehr nassen) Ausflug nach K’gari gesprochen, aber sie fuhren schon vor 6 Uhr los – und das trotz recht später Ankunft am Abend zuvor.
Der Dienstagmorgen zeigte sich von seiner schönen Seite. Da habe ich mich auf den Weg entlang des Strandes und der Esplanade bis zum sehr langen Jetty von Hervey Bay aufgemacht. Dieser ist wirklich sehr beeindruckend. Allerdings sind die Quartiere Torquay und Urangan von Hervey Bay als Touristenort eher enttäuschend. Vielleicht sehen die anderen Quartiere besser aus.
Da nur etwa 1.4km entfernt ein Fahrradladen war, wollte ich dort mal kurz nachfragen, ob sie ein faltbares Bike an Lager hätten. Das ist ja immer noch auf meiner Wunschliste. Hatten sie aber nicht.
Auf der anderen Strassenseite befand sich der botanische Garten. Der ist aber eher klein und enttäuschend. Ich dachte, ich könne ein Stück des Weges zurück durch den Wald gehen, aber der Weg wurde immer schmaler und ich nahm einige Spinnenfäden und -netze mit. Leider endete der Weg in eine Sackgasse an einem Creek. Das habe ich einfach nicht glauben können, als ich es schon vorher auf der Karte von Komoot gesehen hatte. Selber schuld.



So ging ich wieder zurück zum Eingang und nahm den Rail Trail auf der ehemaligen Eisenbahntrasse, welche nun ein Highway für Velofahrer und Fussgänger ist. Die lange, gerade Strecke entlang der Hauptstrasse war in der Sonne etwas ermüdend, brachte mich aber rasch und gut über rund 3.5km wieder vor dem Mittag zurück zum Campingplatz.
Bei dem schönen Wetter dachte ich mir, dass ich doch vielleicht eine Walbeobachtungstour am Nachmittag buchen könnte? Aber ich stellte fest, dass diese Touren seit gestern nicht mehr angeboten werden. Die Saison fängt im Juli wieder an. Ich machte mir also draussen einen Lunch. Und kaum hatte ich alles aufgegessen und verräumt, fielen die ersten Regentropfen vom Himmel. Ich packte rasch den Stuhl wieder rein und lurz danach regnete es wieder ganz schön. Da war ich froh, dass ich keine Walbeobachtungstour gebucht hatte. Denn es regnete den ganzen Nachmittag und so kamen bis zum Dienstagmorgen wieder fast 10mm zusammen.
Solche Zahlen kennen wir ja schon.
Mittwoch: Fahrt entlang der Sunshine Coast bis Dicky Beach
Am Mittwochmorgen herrschte mal wieder schön warmes und sonniges Wetter. So konnte ich gemütlich im grossen Coles einkaufen gehen und im Kmart eine neue Fussmatte und ein paar Geschirrtücher als Ersatz für meine bei der selbstgemachten Überflutung verdreckten Tücher kaufen. Auch konnte ich gleich noch den Dieseltank auffüllen.
Auf der Strecke gab es ein paar Regengüsse aus dicken, dunklen Wolken. Ich habe meine Strecke aber nicht komplett auf dem Bruce Hwy und der Autobahn geplant, sondern habe nach einigen Kilometern die NR6 entlang der Küste der Sunshine Coast genommen.
Auf meiner ersten Australienreise 2010 (Januar bis Anfang März) mit dem Mietauto von Adelaide nach Brisbane war Noosa Heads nämlich mein nördlichste und letzter Halt vor der Umkehr zurück nach Brisbane. Ich wollte schauen, ob mich nach 16.5 Jahren noch erinnern kann. Schon damals kämpfte ich mit den Ausläufern eines starken tropischen Tiefs, das viel Regen und Wind sowie Strassensperrungen mit sich brachte.
Und tatsächlich stimmten meine inneren Bilder des Noosa River mit der Realität überein. Allerdings meine ich, dass das vor 16 Jahren deutich weniger überbaut und die Promenade noch nicht so schön hergerichtet war. Da täusche ich mich vielleicht. Ich holte den am Morgen gekauften Kartoffelsalat aus dem Womo und genoss diesen Lunch auf einer Bank am Fluss.
Danach wollte ich noch durch den Ort fahren und im Noosa Nationalpark auf der Höhe den Laguna Lookout besuchen. Denn während meines Aufenthaltes fand die Tsunami-Katastrophe in Indonesien statt. In Noosa wurde am Tag des erwarteten Auftreffens der Tsunamiwelle alle Strände und die strandnahen Parkplätze geräumt. Wir beobachteten den Strand von genau diesem Ausblick, aber die Welle war schlussendlich viel zu klein (1-2m?) und war von oben nicht zu erkennen.
Ich fuhr durch die sehr gepflegten Strassen von Noosa Heads und wunderte mich, ob der Ort vor 16 Jahren auch schon so gross war. Nur ein paar Ecken habe ich ein bisschen wiedererkannt. Die Strasse rauf zum Lookout war schön steil und führte ein kleines Stück durch den Wald des Nationalparks. Daran konnte ich mich überhaupt nicht mehr erinnern: Es war so, als ob ich hier das erste Mal rauffuhr.
Ich erinnerte mich dann jedoch noch gut an die grosse, runde Plattform, war aber unsicher, ob damals auch schon so viele Bäume den Ausblick etwas einschränkten. Aber es war toll, dass ich diesen Zwischenstopp ohne Regen und sogar mit etwas Sonnenschein geniessen durfte.
Danach fuhr ich entlang der Küste durch die zahlreichen kleinen Ortschaften der Sunshine Coast und konnte sehr gut verstehen, warum hier so viele Pensionäre leben wollen. Auf jeden Fall schienen mir die Immobilienbüros die grössten Schaufenster aller Läden zu haben.
Gegen 14 Uhr kam ich im Dicky Beach Holiday Park an. Ich kriegte eine Site im hinteren Teil des Campingplatzes, hinter einer Brücke nahe beim Creek und vielen Bäumen. Mir gefiel dieser eingepferchte Platz bei dem angekündigten Unwetter nicht, denn ich wollte nicht den ganzen Dreck der Bäume auf meinem Womo abkriegen. Und ein Ast berührte schon fast das Dach. Also ging ich zur Reception und konnte zwischen zwei Sites in der Nähe des Strandparkplatzes und der Strasse auswählen. Diese Platz gefiel mit trotz Strassenlärm viel besser, denn hier wird das Wasser perfekt ablaufen und ich habe etwas mehr Weitsicht und Helligkeit. Mein Womo stand in Längsrichtung ganz leicht gegen hinten geneigt und in Querrichtung perfekt ausgerichtet. Da der Wind und der Regen von der rechten Seite auf das Womo trafen, habe ich eine der heute Morgen gekauften Plastiktüren und das Isolierband genommen und die nicht komplett wasserdichte Klappe der Wassertherme abgedeckt. So wird dort kein Wasser reinlaufen.
Ich weiss, die gebastelte Abdeckung oben im Bild sieht nicht sehr professionell aus: Sie erfüllte aber bis jetzt ihren Zweck.
Ich konnte dann noch gemütlich draussen im Windschatten ein Dinner auf der Induktionsplatte brutzeln und drinnen essen. Kaum hatte ich alles Küchenmaterial und den Stuhl reingeräumt, fing der Regen an. Schon wieder ein richtig gutes Timing. Es schüttete und windete die ganze Nacht. Wenigstens sind die Regentropfen auf dem Dach meines Schlafzimmers weniger laut als auf dem restlichen, grossen und flachen Dach!
Donnerstag bis Sonntag: (Wahrscheinlich) Regenwetter in Dicky Beach
Heute Donnerstag (am 22. Oktober) ging es dann mit dem Regen locker nochmals so weiter! Etwas weniger heftig und etwas weniger windig (mindestens auf dem Campinglatz), aber dafür durchgehend. In der ganzen Gegend bis und mit Brisbane mussten einige Strassen gesperrt werden und es gab Flutwarnungen. Gegen Abend soll der Regen wohl nachlassen, da werden wir aber auch in Dicky Beach mindestens 100mm in 24h erreicht haben.
Leider haben sich gerade auf allen Sites, welche gestern schon nicht zur Verfügung standen, Caravans mit Familien installiert. So habe ich leider keinen Ausblick zum Strand mehr. Nur die gestern noch verfügbare Site auf der Seite meines Slabs ist noch frei: Da habe ich die richtige Entscheidung getroffen.
Die beiden Familien unterhalb meines Womos scheinen hier ja öfter zu sein, denn sie haben ein Dach zwischen den auf den beiden Seites aufgestellten Cabanas aufgespannt.
Ich frage mich, warum diese Familien schon am Donnerstag eintreffen können? Haben die Kinder keine Schule am Freitag und müssen die Eltern nicht arbeiten? Oder machen die einfach „Remote Office“, aka „Blau“?
Ich werde gerne bis Samstagabend noch ein paar schöne Bilder vom traumhaften Strand oder von einem der Restaurants hier posten. Wenn es denn das für das Wetter zuständige Tief bei Neuseeland dies zulassen wird.
Danach geht es ja schon, an Bisbane und Gold Coast vorbei, nach NSW. Hoffentlich sind irgendwann die Wettergötter auch wieder etwas versöhnlicher gestimmt.


























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