Auf der Promenade vom Faro Pechiguera nach Playa Blanca

Heute windete es etwas stärker als gestern, daher nahm ich mir die 5km des westlichen Teils der etwa 9km langen Fussgängerpromenade von Playa Blanca vor. Bis jetzt hatte ich ja nur den östlichen Teilen von Playa Blanca bis Las Coloradas (am östlichen Ende) genutzt, da meine gemieteten Bungalows sich jeweils in Las Coloradas befanden. Von dort kann man halt gut zu Fuss zu den wundervollen Papageien-Stränden kommen.

Ich startete in der Nähe des Leuchtturms Faro Pechiguera bei den Villas Kamezí, da ich mein Auto nicht einsam in der etwas verlotterten Umgebung des Leuchtturms, sondern in der Nähe weiterer Autos abstellen wollte.

Die Villas Kamezí sind im Manrique-Stil gehaltenen und bilden das wohl vorläufige Ende der Bebauung an der Promenade erreicht. Danach kommt nur noch dee 1986 erbaute neuen Faro Pechiguera und der ältere kleinere Vorgänger. Hier endet dann auch die Promenade.

Ich gehe aber in die andere Richtung nach Playa Blanca. Es folgen nun eine Reihe unterschiedlicher Hotel- und Bungalow-Anlagen.

Am ersten Hotel Calimera Royal Mónica ist der Chiringuito Tropical eine erste Einkehrmöglichkeit, die kleinen Liegestuhlzone an den Klippen sind natürlich nur für Gäste des Calimera reserviert. Heute sind aber die meisten Liegestühle am Hotel und am Strand nicht besetzt.

Nach dem grosszügigen Komplex des Rubicón Palace folgt das Natura Palace und dann das Timanfaya Palace. Im Hintergrund grüsst immer die Montaña Roja, sozusagen der Hausvulkan von Playa Blanca, der auch noch erwandert werden will.

Meerseitig zeigen sich die Silhouetten der Nachbarinseln Lobos und Fuerteventura im gleissenden Sonnenlicht.

Als nächstes folgt das Hotel Timanfaya Palace mit seiner maurisch inspirierten Architektur. Das ist eine weitere gigantische Anlage, die zu dieser Jahreszeit auch fast ohne Besucher ist.

Dann folgt das Highlight des westlichen Teils der Promenade: Die von zwei künstlich angelegten Molen eingefasste Playa Flamingo ist eine mit hellem Sand aufgeschüttete und von Kokospalmen gesäumte Badebucht. Sie ist die einzige geschützte Bademöglichleit im Meer.

Im Westen der Bucht gibt ein getarnter Bunker aus dem Spanischen Bürgerkrieg eine gute Möglichkeit zum Betrachten der Szenerie. Hunderte von Liebesschlössern zieren die Kette des Geländers um den Bunker: Das passt doch bestens…

Vor dem Hafen von Playa Blanca gehe ich am halbkreisförmigen Hotelbau des lberostar Lanzarote Park vorbei. Am Hafen wird kräftig gebaut, danach kommt die touristische Restaurant- und Ladenmeile von Playa Blanca.

Die macht doch einen sehr adretten Eindruck und gefällt mir gut. Wenn ich nicht mit dem Auto zum Anfangspunkt gefahren wäre, könnte ich jetzt die 4km bis Las Coloradas in mein Bungalow weiter gehen.

Nach einer kurzen Rast spaziere ich jedoch auf demselben Weg zu den Villas Kamezí zurück. In der Ferne grüsst schon der Leuchtturm. Auf dem Rückweg dann mit Rückenwind und Sonne im Gesicht, da kann ich die Windweste wieder in der Fototasche verstauen. Jetzt habe ich aber mal wieder genügend unterschiedliche Ferienarchitektur begutachten können. Aber die in vielen Kurven entlang den Klippen angelegte Promenade ist wirklich genial.

Mit den Fotopausen sind die 9.5km in rund 2.5h erwandert. Den Rest des Nachmittags habe ich dann auf der windgeschützten Terrasse meines Bungalows in der warmen Sonne verbracht…

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