Zwischenstopp in Fažana, dem Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark Brionische Inseln

Heute habe ich den Transfer von meinem Ferienhaus auf Krk in mein Ferienhaus in Istrien (Kaštelir) gemacht. Dabei habe ich nicht den direkten Weg über die Autobahn quer durch Istrien, sondern ab Rijeka den Weg nach Pula entlang Küste genommen. Nach der Überquerung der Gebirgslandschaft an der Ostküste von Istrien wollte ich eigentlich Pula besichtigen. Dort angekommen, herrschte (Samstag!) aber ein solcher Trubel und grosse Parkplatznot, dass ich mich entschloss, der Küste entlang an einem kleineren Ort anzuhalten.

Der nächste Ort war dann logischerweise Fažana. Das beschauliche Fischerdorf wird von grossen Parkplätzen umgeben. Diese dienen den Autos der Ausflügler in den NP Brijuni. Hier könnte ich mein Auto auf einem der vielen unbesetzten Parkplätzen unterbringen.

Der Ort ist sehr ruhig, an der Promenade konnte ich nach einem ausgedehnten Spaziergang entlang des langen Kieselstrandes am schattigen Park und eines (der zahlreichen) Campingplatzes ein leckere Meeresfrüchte-Spaghetti geniessen. Das ist doch wieder einmal Ferienfeeling pur: In einer entspannten und idyllischen Umgebung den Mittag verbringen!

Die Brionischen Inseln sind im Instagram-Zeitalter durch eine ihrer Inseln berühmt geworden: Die eine Insel hat die Form eines Fisches! Die Inselgruppe glänzt wegen ihrem milden Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit mit einer aussergewöhnlichen Artenvielfalt von rund 700 Pflanzenarten.

Die Fauna wurde touristisch mit einem Safaripark mit Tieren aus der ganzen Welt ergänzt. Das ist wohl für Kinder besonders interessant, aber wie geht das zusammen mit einem Nationalpark?

Die Inseln waren im Zweiten Weltkrieg Erholungsort der Alliierten, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden sie Präsidentenbesitz von Marschall Tito und damit Sperrgebiet für gewöhnliche Touristen. Tito lud führende Politiker und Film- und Showgrössen aus Hollywood in seine Privatresidenzen ein.

Nach Titos Tod wurde wieder ein kontrollierter Tourismus gestartet; die topklassigen Hotelanlagen werden inzwischen auch als Kongresszentrum genutzt. Besuchen kann man aber nur die Hauptinsel Veli Brijun, die restlichen Inseln bleiben der Flora und Fauna des Nationalparks vorenthalten.

Am frühen Nachmittag bin ich dann bei meinem Ferienhaus für die dritte und letzte Woche meiner Kroatienferien angekommen. Dieses liegt ein paar Kilometer im Hinterland in Kaštelir, einem hervorragenden Ausgangspunkt für die Erkundung Istriens. Die Wetterprognose verspricht sommerlich heisses Wetter für die ganze Woche: Da wird es wohl mehr Strand- als Ausflugstage geben?

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