Ostseebad Göhren

Da das Weter abends nach einem regnerischen und grauen Tag etwas aufhellte, habe ich das Ostseebad Göhren besucht. Dieses befindet in der Nachbarschaft von Sellin und ist der touristische Hauptort des Mönchguts. Der Ort liegt auf der Landspitze Nordperd (69m hoch) und wird im Norden vom Nordstrand und im Süden vom Südstrand eingesäumt. Dem Nordstrand kann mehrere Kilometer über Baabe bis Sellin folgen.

Im Dorf gibt es eine ausgeprägte Tourismusinfrastruktur die gut mit der typisch weissen (meist modernen) Bäderarchitektur verschmilzt.

Im alten Dorfzentrum kann man noch drei rohrgedeckte Fachwerkhäuser der Mönchguter Museenlandschaft sehen. Der Ort hat eine schöne Strandpromenade, eine Seebrücke und einen Endbahnhof des Rasenden Roland.

Das Mönchgut mit seinen Seen, den Hügeln, Steil- und Dünenküsten sowie dem Bodden schon seit DDR-Zeiten geschützt. Jahrhundertelang gehörte der Inselzipfel dem Kloster Eldena bei Greifswald. Die strengen Regeln schränkten den Kontakt mit dem rextlichen Rügen stark ein. So erhielten sich viel altes Brauchtum, Traditionen und die kleinen Fischerdörfer besonders gut. Sie sprachen sogar einen speziellen Dialekt. Noch heute fühlen sich die Mönchsguter nicht als Rügener. Der Mönchgraben ist immer noch gut zu sehen und der ganze Verkehr geht von Granitz durch ein riesiges Tor auf das Mönchguter Gebiet.

 

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