Das Rote Kliff

In der Saale-Kaltzeit vor 150’000 Jahren hat ein Gletscher eine Grundmoräne vor sich aufgetürmt. Der eisenhaltige Geschiebelehm verfärbte sich unter Sauerstoffeinfluss rot und leuchtet abends von der Sonne angestrahlt wie ein spiegelbildicher Sonnenuntergang auf viereinhalb Kilometern Länge zwischen Kampen und Wenningstedt.

Schon im 16. Jahrhundert erschien die 50m hohe Steilküste erstmals auf einer Seekarte, da diese Landmarke einmalig entlang der ganzen (dänischen, deutschen, niederländischen) Nordseeküste ist.

Schwere Stürme fordern auch in unserer Zeit einen jährlichen Verlust von einem bis vier Metern der Steilküste pro Jahr. Sandvorspülungen können die Schäden seit den 1970ern etwas mildern. Somit wandert die Abbruchkante etwas langsamer in’s Landesinnere. Die ehemalige Strandkurhalle in Wenningstedt wurde 1927 und 1949 landeinwärts versetzt und wurde trotzdem 1983 ein Opfer der Fluten.

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Heute war’s nach 8 Uhr abends noch so schön warm (19°) und sonnig, dass das Treppensteigen auf die Uwe-Düne und das Rote Kliff richtig Spass gemacht hat.

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