Am Ende der höchsten Strasse Schwedens befindet sich Grövelsjön und das Långfjället. Die Grenze nach Norwegen ist hier sehr nah, d.h. am Ende des Sees auf den Bildern.
Während dr Eiszeit ging die Eisgrenze durch dieses Gebiet. Es transportiert grosse Mengen an Sand und Geröll, welche sich hier als Felsenreiche Grundmoränen ablagerten.
An grossen Säugetieren hat es viele zahme Rentiere, viele Elche, auch eine kleine Herde Moschusochsen und auch einige Menschen. Hasen, Eichhörnchen, Sumpfotter, Marder, Hermeline, Rotfüchse, Vielfrasse und Luchse sowie immer mehr Biber ergänzen das Spektrum der Säugetiere. Und dann gibt’s sehr viele Fische.
Schon in der Steinzeit hat man deshalb hier gelebt und gejagt.
Ich habe mich auf die kurze Wanderstrecke zur Jakobshöjden (1’103müM, etwa 5km) aufgemacht, um die beeindruckende Szenerie um mich und den Kamerasensor wirken zu lassen.
Auch hier gibt’s alte Föhren.
Und klares Bergwasser im Grövlan.
Bei wärmeren Bedingungen und etwas früher am Morgen könnte man die 18km (hin und zurück) zum Strovätteshägna (1’204müM) in Angriff nehmen. Ich wollte aber die lange und langweilige 90km/h-Tempomat-Strecke südlich zurück nach Mora in Angriff nehmen. Wollte dort unbedingt mal wieder ein paar Regentropfen hören und spüren – dafür ein paar zusätzliche Wärmegrade erhalten…