Historisches Swellendam

Swellendam wurde bereits 1746 gegründet. Damit ist es neben Tulbagh im Swartland die drittälteste Stadt in Südafrika. Hier findet man bei einem Stadtrundgang noch viele Gebäude im kapholländischen und im viktorianischen Stil, sie zeugen vom dem reichen historischen Erbe der Stadt.

Im Jahre 1795 war Swellendam sogar einmal für 3 Monaten Hauptstadt eines Staates. Die damaligen Siedler ärgerten sich so sehr über die Abgabenlast und Misswirtschaft der holländischen Ostindien-Kompanie, dass sie kurzerhand eine unabhängige Republik ausriefen.
Kurze Zeit später besetzten dann die Briten das Kap und die neue Republik, bestehend aus nur 20 Häusern, wurde wieder aufgelöst.
Im Jahr 1865 fielen große Teile der Stadt einem Feuer zum Opfer, trotzdem kann man bei einem Rundgang noch viele alte und wunderschöne Gebäude besichtigen.

Strasse in Swellendam

Längs der Voortrek Street stehen überall die gepflegten Villen der früher den Ton angebenden burischen oder britischen Familien des Ortes. Hier gibt es die Supermärkte, Tankstellen und eine grosse Auswahl an Restaurants.

Neben der imposanten reformierten Kirche ist auch die Drostdy am östlichen Ende des Ortes sehenswert. Es ist die alte Landvogtei aus dem Jahre 1749, die heute ein heimatkundliches Freilichtmuseum beherbergt. Es zeigt eine umfangreiche Sammlung kapholländischer Möbel und Gemälde. Einst war hier ein Wohnhaus und später ein Gerichtsgebäude. Das mit Stroh gedeckte, U-förmige Haus, ist eines der schönsten Häuser der Stadt und erinnert etwas an einen friesischen Reetdachhof.

Drostdy in Swellendam

Drostdy in Swellendam

Und so hat man damals gelebt:

Innenansicht von Drostdy in Swellendam

Innenansicht von Drostdy in Swellendam

Zum Museum gehören noch zwei victorianische Gebäude: Mayville von 1853 und Auld House, ein Kräutergarten und eine alte Wassermühle, die noch in Betrieb ist.

Garten von Drostdy in Swellendam

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