Bushwalking im Porongurup NP

Die direkte Strecke zwischen Albany und Esperance ist touristisch etwas eintönig, da es ein riesiges Landwirtschaftsgebiet ist, wo sich nur die Agrikulturen abwechseln. Daher lohnt sich ein Abstecher in die Porongurup und die Stirling Ranges, welche sich unübersehbar aus der Ebene erheben. Heute habe ich das wunderbare Wetter genutzt und den Nancy Peak Circuit (5.5km, etwa 350-400m Höhendifferenz, hab’s in knapp 2h erwandert) genossen, welcher sich durch die verschiedenartigen Wälder, Buschlandschaft und zuletzt (manchmal steilen) blankem Fels auf drei Gipfel der Porongurup Range windet. Das war ein sehr abwechslungsreicher Pfad mit wunderschönen Ausblicken bei perfekten Bedingungen. Im Gegensatz zur trockenen Ebene, sind die beiden Ranges wettertechnisch unberechenbarer und feuchter. Einfach wunderbar, wenn alles richtig zusammenpasst.

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Ausblick vom Nancy Peak Richtung Norden auf die Stirling Range (rund 40km entfernt), wo ich morgen hoffentlich auch noch Bushwalken werde.

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Der Ausblick Richtung Süden bis zur Küste ist auch fantastisch bei diesem Prachtswetter.

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Der Weg geht diesen Gipfeln entlang.

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Die Berge sind wohl bei einem Zusammenstoss (von Gondwana) mit der Antarktis entstanden und das weichere Gestein wurde danach rundherum wegerodiert. Übriggeblieben sind die 1’100 Mio Jahre alten Granitberge – da sind unsere Alpen dagegen recht neuzeitlich.

Auf dem Parkplatz ‚Tree in the Rock‘ standen mein und ein zweiter Campervan; auf der Wanderung habe ich dann das zum zweiten Camper gehörende Paar aus der Schweiz eingeholt… Es lesen wohl viele Deutsschprachige den gleichen (empfehlenswerten) Reiseführer von Veronika Pavel. 🙂
Ansonsten bin ich nur unzähligen Eidechsen und einer etwa 50cm langen Echse begegnet.

Aber schon wunderbar, was man hier alles unterschiedliches in guten Verhältnissen/Infrastruktur machen kann. Da bleibt kein touristischer oder sportlicher Wunsch unerfüllt!

Inzwischen habe ich mich auf einem Bushcamp neben einer Farm nördlich der Stirling Range niedergelassen: Mt. Trio Bush Camp & Caravan Park.

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Wenn man sich von den Millionen Fliegen nicht beirren lässt, kann man rundherum fantastische Wildblumenwiesen erkunden.

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John, der Farmer und Besitzer des Campgrounds, hat mir gerade eben erzählt, dass die Fliegen im Oktober eine richtige Plage seien, aber die Anzahl nun zurückgehen sollte. Momentan hätte es leider schon nicht mehr so viele Orchideen. Er hat den Campground zu grossen Teilen aus Recyclingmaterial gebaut, so hat er z.B. über 100-jährige Lavabos des alten Bahnhofs von Gnowangerup verwendet.

Bin gespannt, ob mich das Wetter morgen die Besteigung eines 1’000-ers machen lässt.

Trip 11-08

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