Nach der Rundwanderung ein Bad im Plunge Pool der Wangi Falls

In keinem Prospekt über das Top End (und wahrscheinlich auch nicht auf Instagram) fehlen die Bilder der 80m hohen Wangi Falls im Litchfield NP. Wangi Falls wird von vielen Tourbussen ab Darwin angefahren und es werden wohl auch einige Kreuzfahrttouristen einen Tagesausflug (mit langer Busfahrt) ab Darwin buchen.

Von Florence Falls, wo ich übernachtete, sind es rund 26km zu den Wangi Falls. Entlang des Weges brannten einige Feuer und Rauchschwaden zogen über die Strasse. Wegen den Feuern waren der Weg zu den Tollmer Falls und der Tabletop-Rundweg gesperrt.

Bei den Fällen befindet sich ein Campingplatz, ein Kiosk, viele Gas-Grillstellen und Picknickplätze, ein Café und Souveniershop neben dem Besucherzentrum.

Zwei Betontreppen führen in den Pool und eine kleine Aussichtsplattform laden zum Fotografieren ein. Und das alles in kurzer und flacher Gehdistanz vom Parkplatz.

Als ich um etwa 9 Uhr ankam, war der Parkplatz leer und ich konnte mir einen schattigen Parkplatz aussuchen.

Ich zog mir im Camper die Badehose an und packte ein Badetuch in den Rucksack. Zuerst wollte ich aber den 3km langen Loop Walk bewandern. Der führt durch den Monsoon-Regenwald und führt dann über Metalltreppen und viele Stufen hoch zum oberen Ende des Wasserfalls. Der Weg ist sehr gut mit Stegen und festem Grund ausgebaut. Der Wald und die sich verändernde Landschafts ist extrem schön, die Aussicht fantastisch. Und wenn man diese Wanderung, so wie heute, fast alleine machen kann, ist das ein ganz besonderer Genuss. Ich hatte auch Spass, ein paar (schwarze) Braubkopfkakdus zu beobachten. Auf der anderen Seite des Wasserfalls geht es dann über Steintreppen wieder rund 100m Höhenunterschied runter.

Unten angekommen konnte ich diese wundervolle kleine Rundwanderung mit einem Schwumm im angehem warmen Wasser geniessen. Das machte einen Riesenspass und ich wollte das angenehm Wasser kaum mehr verlassen.

Die Fälle müssen während und nach der Regensaison noch viel fantastischer aussehen. Dann kann man aber nicht in diesem Pool baden, da es wegen den Strömungen und Wirbeln zu gefährlich ist. Dafür wird man dann auf der Uasichtsplattfoem von der Gischt nass.

Es ist schon faszinierend, dass fast am Ende der Trockenzeit der Sandstein des Hochplateaus immer noch so viel Wasser abgibt.

So kurz vor Mittag war es lustig zu beobachten, wie die paar kleineren Gruppen von Pensionären gerade noch die Energie aufbrachten, ein paar Fotos zu machen oder aber sich enthusiastisch in das Wasser begaben. Jeder hat natürlich seine Poolnudel dabei. Das scheint sowieso ein Must-Have zu sein…

Mich lockten aber einer der Gasgrills und das grosse Steak in der Kühltruhe. So packte ich im Camper alle benötigten Utensilien zusammen und kaperte mir einen der Gasgrills. Was für ein Luxus, so was mitten im Outback geniessen zu können.

Nach dem Picknick machte ich mich auf Richtung Berry Springs. Die Strasse ist auf 15km Länge nicht asphaltiert. Aktuell wird gerade eine befestigte Strasse gebaut. Dann kann der NP von beiden Seiten gut erreicht werden. Durch die Bauarbeiter war der Zustand der Strasse manchmal bescheiden. Aber wenigstens hat mein Camper jetzt schon etwas rote „Patina“ erhalten.

Am nächsten Morgen werde ich nochmals bei Apollo in Darwin vorbeigehen, damit sie meine Kühlbox prüfen können, denn die hat ein Problem mit dem Ventilator, der viel Krach macht.

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